WordPress selbst ist kostenlos. Damit eine Website läuft, braucht sie aber einen Server, eine Domain und jemanden, der sich um Updates, Sicherungen und Probleme kümmert. Was das kostet, hängt weniger vom Preisschild ab als davon, was darin enthalten ist und was du selbst erledigen musst.

Welche Arten von Hosting es gibt

ArtWas du bekommstWas bei dir bleibt
Shared HostingSpeicherplatz auf einem Server, den sich viele Kunden teilen. Sehr günstig.Updates, Sicherungen, Sicherheit und Geschwindigkeit
Managed WordPress-HostingEin Server, der auf WordPress eingestellt ist, dazu meist Backups, Testkopie, Cache und Support.Inhalte, eigene Plugins und das Design
Eigener ServerViel Leistung fürs Geld und volle Kontrolle.Alles: Einrichtung, Sicherheitsupdates, Überwachung, Fehlersuche

Ein eigener Server wirkt oft am günstigsten. Rechne aber deine eigene Zeit mit ein: Wer Sicherheitsupdates verpasst oder nachts einen Ausfall beheben muss, zahlt den Unterschied schnell mit Stunden.

Was zu den Kosten dazukommt

Der Hosting-Tarif ist selten der einzige Posten. Plane auch diese Kosten ein:

  • Domain: wird meist jährlich bezahlt, manchmal im ersten Jahr günstiger als danach.
  • E-Mail-Postfächer: sind nicht bei jedem WordPress-Hosting dabei und kosten dann extra.
  • Premium-Themes und -Plugins: Page-Builder, Shop-Erweiterungen oder Formular-Plugins laufen oft über Jahreslizenzen.
  • Backup- und Sicherheits-Plugins: nötig, wenn das Hosting diese Aufgaben nicht selbst übernimmt.
  • Pflege: deine eigene Zeit oder die einer Agentur für Updates, Kontrolle und Fehlerbehebung.

Ein SSL-Zertifikat für die verschlüsselte Verbindung sollte dagegen heute kein Geld mehr kosten. Kostenlose Zertifikate sind Standard.

Versteckte Kosten erkennen

Die meisten Überraschungen stecken im Kleingedruckten. Achte auf diese Punkte:

PostenWorauf du achten solltest
EinführungspreisWas kostet der Tarif nach dem ersten Jahr oder nach der Mindestlaufzeit?
Laufzeit und VorauszahlungGilt der günstige Preis nur bei 12, 24 oder 36 Monaten im Voraus?
EinrichtungWird eine einmalige Einrichtungsgebühr fällig?
WiederherstellungSind Backups enthalten, aber das Zurückspielen kostet extra?
TestkopieIst Staging enthalten oder nur in höheren Tarifen?
BesuchergrenzenWas passiert, wenn mehr Menschen kommen als im Tarif vorgesehen?
UmzugIst der Umzug deiner bestehenden Website enthalten oder ein Zusatzauftrag?
SteuerIst der Preis brutto oder kommt die Umsatzsteuer noch dazu?

So vergleichst du fair

  1. Über 24 Monate rechnen: Einrichtung, Einführungspreis und den regulären Preis danach zusammenzählen, einheitlich mit oder ohne Umsatzsteuer.
  2. Leistungen gegenüberstellen: Wie lange werden Backups aufbewahrt, kannst du sie selbst zurückholen, gibt es eine Testkopie, wer kümmert sich um Updates?
  3. Grenzen prüfen: Speicherplatz, Besucher, Anzahl der Websites und wie viel Leistung deiner Website wirklich zusteht.
  4. Support ansehen: Wie erreichst du jemanden, wie schnell gibt es eine Antwort, und hilft der Support auch bei WordPress oder nur beim Server?
  5. Kündigung klären: Wie schnell kommst du wieder raus, und bekommst du deine Website vollständig mit?

Ein etwas teurerer Tarif, der Backups, Testkopie und Updates abdeckt, ist oft günstiger als ein billiger Tarif plus Plugins, Lizenzen und die eigene Zeit für alles andere.

Wie das bei konkreten Anbietern aussieht, zeigt unser sachlicher Vergleich mit Raidboxes und Kinsta, mit Quellen und Datum.

Unsere Preise

Damit du nicht suchen musst: So sehen die Tarife bei WPSeiten aus. Jeder Preis gilt ab dem ersten Monat und ist monatlich kündbar, ohne Einrichtungsgebühr.

TarifGedacht fürPro Monat
StartFür Blogs & Portfolios15 €
BusinessFür deine Firmenwebsite25 €
ProFür Page-Builder & Plugins35 €
Pro PlusFür Shops & große Websites55 €
Pro MaxFür große Shops & Portale85 €

Alle Preise sind Endpreise. Derzeit fällt keine Umsatzsteuer an (§ 19 UStG). Was in welchem Tarif enthalten ist, siehst du auf der Preisseite.